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Der Schöpfungsgenerator

Nun ist es nicht ganz so, wie im obigen Modell der Psyche beschrieben, dass der rational-bewusste Teil immer das WAS anfixieren würde und das schöpferische Unterbewusstsein immer das WIE liefert. Das geht ja gleichzeitig gar nicht so richtig. Wir erweitern das Geist-Modell daher noch um ein Prozessmodell, indem wir das ganze auf der Zeitachse auseinanderziehen:

Wenn der Schöpfungsgenerator einmal angesprungen ist und das schöpferische Unterbewusstsein so richtig in Fahrt ist und volle Kanne auspackt, arbeitet der Geist natürlich als Einheit, in der diese Unterscheidungen keine Rolle mehr spielen.

Wenn das schöpferische Unterbewusstsein aber noch nicht in Fahrt ist, dann ist der rational-bewusste Teil gefragt, durch entsprechende Ausrichtung der Aufmerksamkeit ein Anspringen des Schöpfungsgenerators zu erzielen.

Und da kommt der eigentliche Clou: Der rational-bewusste Teil schaut nicht auf die Lösung, sondern auf das Ziel, den Zweck, die Vision, auf das Wichtigste, das gerade erreicht werden soll, das Wertvollste, das gerade erreicht werden kann. Und diese Zielfixierung löst aus, dass die Lösung kommt.
Es geht also immer wieder darum, die richtige innere Blickrichtung zu finden. Schaut man in die falsche Richtung, indem man sich zum Beispiel rational-bewusst auf Details konzentriert, die der unterbewusste Teil lässig, selbstverständlich und wie nebenbei regeln würde, muss man alleine baggern: Müdigkeit, Lustlosigkeit und Energiemangel sind die Folge. Schaut man dagegen in die richtige Richtung, geht die Post ab.
Man kann – und das ist wieder ein praktisches Experiment – ganz klar wahrnehmen, wie die schöpferische Energie kommt und geht, je nachdem wie die Aufmerksamkeit innerlich ausgerichtet wird.

In den folgenden Kapiteln wird es noch mehrere konkrete Hinweise zur richtigen Ausrichtung der Aufmerksamkeit geben, es bleibt aber dennoch in vielen Fällen eine kreative Aufgabe, die individuell gelöst werden muss.

nächstes Kapitel: Visionen, Ideale und das magische Prinzip