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Die entscheidende Frage

Die entscheidende Frage für eine Software lautet:

Erfüllt die Software das Bedürfnis, das zu ihrer Entstehung geführt hat?

(Dazu gehört natürlich auch, dass sie läuft.)

Die Frage lautet nicht: Ist die Software sauber programmiert?

Und sie lautet auch nicht: Ist die Software objektorientiert und verwendet sie , , ?

Es hat sich die Angewohnheit eingeschlichen, Software eher nach bestimmten Merkmalen ihrer Lösung zu beurteilen, als danach, ob sie ihren Zweck auch tatsächlich erfüllt.

In vielen Entwicklungsabteilungen wird weit mehr darüber diskutiert, was die richtige Entwicklungsmethode sei als darüber, was eigentlich entwickelt werden soll.

Dem entspricht auch, dass heute vielfach Software verkauft wird, die auf Mitarbeiterebene niemand wirklich einsetzen will. Das geschieht Managern aber recht, die sich lieber an gut klingenden Konzepten berauschen, als mal wirklich nachzusehen, was in ihrem Laden denn tatsächlich abgeht.

nächstes Kapitel: Einfachheit durch Abstraktion (Modellierung)