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Ein Funktionsmodell des menschlichen Geistes

Stellen wir uns den Geist einmal unterteilt vor in zwei wesentliche Bereiche:

Der rational-bewusste Geist steuert die Aufmerksamkeit. Das heißt wir können frei entscheiden, worauf wir uns gerade konzentrieren wollen. Das schließt zum Beispiel ein, bestimmte Fragen zu stellen oder etwas Bestimmtes anzusehen.

Das schöpferische Unterbewusstsein reagiert darauf irgendwie – idealerweise mit genialen Lösungen. Anders gesagt stellt sich die Frage, wie man im rational-bewussten Geist am besten vorgeht, damit das schöpferische Unterbewusst-sein mit Lösungen und fix und fertigen Softwareprogrammen reagiert.

Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass es sich hierbei um ein Modell handelt, welches das Verständnis von der Funktion des Geistes mittels eines einfachen Schemas vertiefen soll und nicht um die Realität an sich, wie sie in all ihrer Vielfalt ist. Trotz ihrer Beschränktheit sind Modelle aber nützlich, sobald sie bessere Handlungsmöglichkei-ten eröffnen, als es vorher angenommene Modelle taten.

Das Modell definiert weiterhin folgende Arbeits-teilung zwischen rational-bewusstem Geist und schöpferischem Unterbewusstsein:

Der rational-bewusste Geist ist verantwortlich für das WAS erreicht werden soll. Er lenkt die Aufmerksamkeit entsprechend, stellt Fragen zur Klärung, fixiert Ideen und Visionen usw. Angestrengtes Nachdenken zum Hervor¬bringen von Lösungen ist in diesem Modell aber nicht seine Aufgabe.

Das schöpferische Unterbewusstsein ist verantwortlich für das WIE, nämlich die Lösungen: WIE kann erreicht werden, WAS der rational bewusste Geist will? Die Lösungen liefert es in Form von Ideen, Eingebungen, Handlungsimpulsen oder Quellcode, der nur noch rausgetippt werden muss.

nächstes Kapitel: Der Grundkonflikt