Fehlerzweige und Fehlerhandling

Muss man wirklich bei jedem Datenbankzugriff prüfen, ob die Datenbank noch da ist?

Und muss ich in meinem Programm tatsächlich umfangreiche Maßnahmen ergreifen für den Fall, dass eine Datei nicht geschrieben werden kann?

Wenn auf meinem Fujitsu-Siemens Laptop das Schreiben einer Datei fehlschlägt, dann sitze ich vermutlich eher nicht vor dem Monitor, um mir meine sauber einprogrammierten Fehlermeldungen durchzulesen, sondern stehe mit der Kiste unterm Arm in der Reparaturannahme des Mediamarktes.

Nun ist es ganz bestimmt eine interessante Aufgabe, Programme zu schreiben, die auch dann noch laufen, wenn der Strom ausgefallen, das Netzteil explodiert, die Festplatte blockiert und der Prozessor verglüht ist. Den täglichen Normalfall stellt das aber nicht unbedingt dar.

Man kann sicher lange diskutieren, welche Fehlerzweige tatsächlich nötig sind und wieviel Programmcode dann da drin stehen muss, um die Welt noch zu retten. Ich schlage aber trotzdem folgendes Experiment vor:

Man entwickle mal ein Programm ganz ohne jegliche Fehlerzweige ...

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